Tschüss Bruno – VfB Stuttgart korrigiert alte Fehler

Die erste Trainerentlassung in der Fußball Bundesligasaison 2013/2014 ist über die Bühne gegangen. Viele Teilnehmer unserer Tipp-Gemeinde haben diese Wendung vorhergesagt. Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart muss seine Sachen packen. Viele Fußball-Experten werden sagen „endlich“, andere haben Angst um die Qualifikation zur Gruppenphase in der Europaleague.

Das Saisonziel 2012/2013 hieß ganz klar: „Internationale Geschäft“. Dieses Ziel wurde durch das Erreichen des DFB-Pokalfinals erreicht, doch dies war nicht das Ziel von Bruno Labbadia und Fredi Bobic. Hätte man da nicht schon die Reißlinie ziehen müssen und trotz des kleines Erfolges auf einen neuen Trainer setzen können?

Gestern bei SKY 90 witzelten Jens Lehmann, Patrick Wasserziehr und Fredi Bobic über die regelmäßigen verkorksten Saisonstarts vom VfB Stuttgart. Meiner Meinung nach hat es der Verein verpasst neu anzufangen diese Saison und läuft nun den 3 Niederlagen erstmal hinterher. Unsere Saisonanalyse zum VfB Stuttgart hat gezeigt, dass schon ganz gut eingekauft wurde. Die Mannschaft war auch letzte Saison nicht schlecht aufgestellt, doch erreichte nur Platz 12. Es war das absolute Niemandsland und mit dem Erreichen des Finals in Berlin wurde in der Bundesliga ein paar Gänge runtergeschaltet.

Ein neuer Trainer hätte die Mannschaft mit mehr Selbstbewusstsein ausstatten können. Ich halte Bruno Labbadia für keinen guten Bundesliga-Trainer oder er hat einfach nicht zu diesem Verein gepasst. Als Retter und kurzzeitiger Motivator hat er vielleicht ein paar Qualitäten, doch eine langfristige zufriedenstellende Arbeit kann er noch nicht vorweisen.

Wir wünschen Bruno Labbadia alles gute für seine private und berufliche Zukunft. Wir sind gespannt wo wir ihn demnächst wiedersehen. Vielleicht ist er als deutscher Trainer im Ausland gefragt oder ein Verein wird in der Rückrunde auf ihn zukommen, wenn es unerwartet knapp beim Klassenerhalt wird.

One thought on “Tschüss Bruno – VfB Stuttgart korrigiert alte Fehler

  • 4. September 2013 at 22:10
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    Ich denke das gleiche was für Werder gilt, gilt in abgeschwächter Form auch für den VfB Stuttgart. Es fehlt der Mannschaft an Typen. Kaum jemand der das Team, wenn es mal nicht läuft, auch mitreissen kann. Hinzu kommt das sich der Kader hauptsächlich aus Spielern zusammensetzt die zwar wenn es läuft hervorragend spielen können, aber keine Konstanz an den Tag legen. Stellvertretend dafür möchte ich zB. Martin Harnik erwähnen, der zwar Spiele im Alleingang entscheiden kann dann aber wieder ganze Spiele unsichtbar ist. Daraus resultierend finde ich die Kaderzusammenstellung etwas unausgewogen, kein klares spielerisches Konzept runden das Image als Durchschnittsverein ab. Und das obwohl der VfB hinter dem FC Bayern wohl das grösste Potential im Deutschen Süden hat.

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