Basketball EM 2013 – Oder der Kampf gegen die Windmühlen

Die Basketball EM vom 4. bis 22. September 2013 in Slowenien war der Neustart der Deutschen Basketball-Nationalmannschaft. In Deutschland macht wohl niemand so viel Werbung für den Basketball wie Frank Buschmann. Während der EM moderiert er für SPOX einige Spiele und berichtet auf verschiedene Arten auf seiner Facebook-Seite von dem Spektakel.

Auch BuschiTV konzentrierte sich auf die EuroBasket 2013 , unter anderem mit einem Interview mit DBB-Präsident Ingo Weiss. Viele Fußball-Extremisten ärgerten sich schon über Buschis Kampf für den Basketball, doch wie wichtig ist der Kampf für Sportarten neben dem Fußball? Als großer Fußball-Fan lautet meine Antwort ganz klar: Sehr wichtig!

Das große Vorbild NBA stiehlt natürlich der Beko Basketball Bundesliga die Show und auch in Deutschland gucken viele eher die NBA als die BBL. Ähnlich ergeht es den deutschen Football- und Eishockey-Vereinen. NFL und NHL werden geschaut, doch der Verein aus der Heimatstadt wird vernachlässigt oder ignoriert. Doch in diesem Jahr stand die NBA wie ein Damokles-Schwert über dem deutschen Basketball. Viele junge Talente spielen oder versuchen sich aktuell in der NBA und fehlen somit ihrer Nationalmannschaft. Sehr schade fand ich auch das Statement von Ingo Weiss, der meinte das aktuelle Team nicht zu verunsichern, wenn im Schatten des Teams die großen NBA-Spieler stehen , die bei großen Turnieren ihre Comebacks feiern werden. Der Drahtseilakt ist schwierig zu begehen, doch ist er überhaupt möglich?

Ich glaube an eine erfolgreiche Zukunft des deutschen Basketballs, solange  Typen wie Frank Buschmann und Dirk Nowitzki für diesen Sport werben. Wenn ein Frank Buschmann mit seiner Art der Moderation den Zuschauer zu einem Fan machen kann und dieser wieder einschaltet, dann wird für den Sport etwas sehr Gutes getan. Auch die steigende Anzahl junger Deutscher in der NBA spricht für die perfekte Arbeit der deutschen Vereine. Die Jugendabteilung und Talentschmiede Deutschland funktioniert. Nun müssen Fans generiert werden. Der in der Szene oft kritisch beurteilte FC Bayern hat dem Basketball mit seiner Mannschaft auch zu mehr Presse geholfen. Unvergessen die Co-Moderation von Bastian Schweinsteiger bei Sport1 beim Basketball. Buschi und Schweini haben gut unterhalten und genau das ist am Anfang nötig, um Zuschauer an den Bildschirm zu kleben. Die Leidenschaft und das Interesse kommen dann von ganz alleine.

Auf den Basketball!

PS: Die übrigen Tage kann man sich ruhig auch mal die Spiele ohne deutsche Beteiligung ansehen!

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